Liosaplast AG Kunststoffbeschichtungen

Pulverbeschichtung und Pulverlackbeschichtung

Aluminium, Stahl sowie Metalle, Kunststoffe oder Gummi

Kurze Durchlauf- und Farbwechselzeiten erreichen wir durch die neueste Generation der Pulverbeschichtungsanlage mit 2 x 5 elektrostatischen Applikationspistolen auf den beidseitigen Hubgeräten, zusätzlichen Vor- und Nachbeschichtungszonen sowie einer Anlagen-Selbstreinigung.

Pulverbeschichtung und Pulverlackbeschichtung

Bei der Pulverbeschichtung handelt es sich um ein besonderes Beschichtungsverfahren, mit dessen Hilfe ein Werkstoff, der elektrisch leitfähig ist, mit einer Beschichtung aus Pulverlack überzogen wird. Im Allgemeinen wird die Pulverbeschichtung ebenfalls als Pulverlackierung bezeichnet. Für beste Ergebnisse sind wir im Besitz der neuesten Generation der Pulverbeschichtungsanlagen.

Vorteile der Pulverbeschichtung

Die Pulverbeschichtung bietet eine Vielzahl an Vorteilen. Dazu gehören:

  • Beim Einbrennen erfolgt lediglich eine geringe Schrumpfung von der Pulverlackschicht
  • Die Pulverlackierung ist hoch wirtschaftlich
  • Oberflächen, die pulverbeschichtet wurden, sind hoch mechanisch sowie chemisch beständig
  • Bei der Filmbildung entsteht kein Aufschwemmen/keine Entmischung der vorhandenen Pigmente
  • Eventuell vorhandene Unregelmäßigkeiten, die sich im Untergrund befinden, können aufgrund der hohen Schichtstärke gut verdeckt werden
  • Hierbei handelt es sich um ein elektrostatisches Verfahren, das „selbstbegrenzend“ ist, sodass Pulver, das zu viel vorhanden ist, abgestoßen wird. Es handelt es sich um den sogenannten Rücksprüheffekt.
  • In einem einzigen Arbeitsgang können Schichtdichten von 20 bis hin zu 180 μm erreicht werden
  • Schon im Einschicht-System sind optimale Qualitätseigenschaften vorhanden
  • Handelt es sich um einen Einsatz im Innenbereich, dann kann in der Regel auf eine Grundierung verzichtet werden
  • Umweltfreundlich

Anwendungsbereiche und Ablauf

Pulverbeschichtungen kommen überall dort zum Einsatz, wo beispielsweise Antistatik, eine chemische Beständigkeit, Antihafteigenschaften, Verschleißschutz, Dekoration, Isolation, Gleiteigenschaften oder auch Korrosionsschutz gefragt sind. Diese Eigenschaften werden unter anderem in der Lebensmittelindustrie, im Anlagen- und Gerätebau, in der Pharma-Industrie sowie im Fahrzeugbau sehr geschätzt.

Vor einer Pulverbeschichtung muss der Untergrund komplett frei von Verschmutzungen sowie Fettrückständen sein, damit das Pulver gut haften kann. Sollten sich Lackrückstände oder ähnliches auf dem Untergrund befinden, sind diese per Hand mit dem Sandstrahlverfahren zu entfernen. Oder die Rückstände werden mithilfe einer chemischen Entlackung beseitigt. Im Anschluss daran wird das jeweilige Produkt in eine Pulversprühkabine gegeben. Hier erfolgt dann eine elektrostatische Aufladung. Mithilfe einer ebenfalls elektrostatisch aufgeladenen speziellen Sprühpistole werden jetzt die Pulverteilchen auf das Produkt geschossen. In dessen Verlauf entsteht eine sogenannte Pulverwolke, die durch die vorhandene elektrostatische Anziehung in der Lage ist, die Teilchen auf das Produkt zu befördern. Dank diesem Verfahren ist eine sehr gleichmäßige Beschichtung machbar.

Dank unserer jahrelangen Erfahrung sind wir in der Lage, eine sehr hohe Beschichtungsqualität zu erreichen. Das fertig gepulverte Produkt kann dann, chargenweise sowie farblich sortiert, in den Ofen geschoben werden. Im Ofen findet das Einbrennen, der Vernetzungsvorgang, statt. Hierbei verflüssigt sich das Pulver und ist in der Lage, sich zu einer glatten Schicht zu vernetzen. Beim Wirbelsintern (Tauchen) erfolgt je nach vorhandenem Pulvermaterial zunächst eine Erwärmung im Ofen von 200 bis 350 Grad Celsius. Anschließend wird das Substrat noch heiß in ein fluidisierendes Pulverbad getaucht. Je nachdem, wie lange das Substrat im Sinterbad verbleibt und je nach vorhandener Masse, ist es möglich, das Anschmelzen so zu steuern, dass eine Schichtdicke von 0.1 bis 1.0 Millimeter erreicht wird.

Materialien und Substrate

Wir sind in der Lage, die Pulverbeschichtung bei den verschiedensten Materialien und Substraten durchzuführen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Leichtmetalle (Aluminium, Magnesium und Aluguss)
  • Stahl sowie Metalle (beispielsweise Baustahl und Messing)
  • Kunststoffe (etwa PP oder PE)
  • Gummi (zum Beispiel EPOM und NBR

Somit ist die Pulverbeschichtung sehr vielseitig einsetzbar und oftmals auch unverzichtbar.

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